Heumilch schmeckt, weil so viel Artenvielfalt in ihr steckt.

Was Heumilch auszeichnet

Heumilchbauern tragen mit ihrer traditionellen Wirtschaftsweise entscheidend zum Schutz der Umwelt und dem Erhalt der Artenvielfalt bei. Sie pflegen ihre Wiesen mosaikartig und erhalten dadurch wichtige Lebensräume.

Heuwirtschaft ist die ursprünglichste Form der Milcherzeugung. Bereits seit Jahrhunderten erfolgt die Fütterung angepasst an den Lauf der Jahreszeiten. Im Sommer genießen Heumilchkühe frische Gräser und Kräuter. Im Winter werden die Tiere mit Heu gefüttert. Vergorene Futtermittel wie Silage sind strengstens verboten. Als Ergänzung erhalten sie mineralstoffreichen Getreideschrot, der aus Europa stammt und kontrolliert gentechnikfrei sein muss. Das schont wertvolle Ressourcen und sorgt für kurze Transportwege.

Blütenpracht auf Heumilchwiesen

Die Heuwirtschaft ist seit jeher geprägt durch nachhaltiges, auf Generationen aufgebautes Denken und Handeln. So lassen Heumilchbauern – im Gegensatz zur industrialisierten Landwirtschaft – ihre Wiesen und Weiden richtig reifen und mähen viele Flächen erst, wenn eine Vielzahl der Gräser und Kräuter in voller Blüte steht und die Artenvielfalt am größten ist. Ein wichtiges Kriterium, wenn es um die Bestäubung und damit den Fortbestand unterschiedlichster Pflanzen geht. Dafür nehmen Heumilchbauern sogar ein bis zwei Schnitte pro Sommer weniger in Kauf.

Auf diesen Wiesen, Weiden und Almen gedeiht eine große Anzahl an unterschiedlichen Gräser- und Kräuterarten – ein wahres Schlaraffenland für Heumilchkühe.

Erhalt von Lebensraum durch mosaikartige Bewirtschaftung

Heumilchbauern achten auch darauf, dass nie alle Grünflachen auf einmal gemäht werden, sondern zeitlich und räumlich gestaffelt. Das freut nicht nur die weidenden Heumilchkühe, sondern bringt auch Bienen zum Summen und Schmetterlinge zum Flattern. Denn für Insekten und Niederwild wie Hasen und Wiesenmäuse bleiben stets wichtige Nahrungsquellen und Rückzugsräume erhalten.

Artenvielfalt durch schonende Nutzung

Durch den hohen Pflanzenreichtum werden auf Heumilchwiesen deutlich weniger Dünge- und Pflanzenschutzmittel benötigt als bei intensiv genutzten Flächen. Außerdem sorgt das Grasen der Heumilchkühe auf den Weiden und Almen für Wachstumsimpulse der Pflanzen. Damit ist keine permanente Nachsaat notwendig. Heumilchbauern bewirtschaften zudem auch weniger ertragreiche Flächen wie Magerwiesen, Trockenrasen oder Nasswiesen. Auf diesen Wiesen, Weiden und Almen gedeiht eine große Anzahl an unterschiedlichen Gräser- und Kräuterarten – ein wahres Schlaraffenland für Heumilchkühe.

Und nicht nur die Kühe schätzen die Vielfalt an Gräsern und Kräutern auf den Heumilchwiesen. Auch zahlreiche Geschmackstests bestätigen: Ein höherer Artenreichtum im Futter sorgt für Qualität und ein unverwechselbares Aroma der Heumilch.

Ein höherer Artenreichtum im Futter sorgt für Qualität und ein unverwechselbares Aroma der Heumilch.

Die Heuwirtschaft überzeugte auch die Europäische Union. Sie hat Heumilch mit dem EU-Gütesiegel g.t.S. – garantiert traditionelle Spezialität – ausgezeichnet.

Mehr darüber, warum Heumilch urgut zur Natur ist, finden Sie unter heumilch.com.

Heumilch ist mit dem EU-Gütesiegel g.t.S. – garantiert traditionelle Spezialität – ausgezeichnet.
ARGE Heumilch wird unterstützt von Bund, Ländern und der Europäischen Union.

Veröffentlicht am

14.05.2020